Aktuelles

 Jugendbildungsreferent_in gesucht!


Wir suchen für die Arbeit der DGB-Jugend Erfurt im offenen Jugendbüro „filler.“ Zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine_n Jugendbidungsreferent_in.
Beschäftigungsumfang: 30 Wochenstunden
Dienstort: Erfurt


Das Arbeitsfeld umfasst:
- Organisation und Durchführung von Maßnahmen der außerschulischen politischen Jugendbildung in Zusammenarbeit mit allgemein- und berufsbildenden Schulen in der Stadt Erfurt
- Sicherstellung von gewerkschaftlichen und gruppenbezogenen Angeboten im Jugendbüro „filler.“. Mitverantwortung für die Räumlichkeiten des „filler.“.
- Betreuung und Unterstützung der ehrenamtlichen Gremien und Jugendgruppenzusammenhänge der Erfurter Gewerkschaftsjugend
- Schaffung von Möglichkeiten zur Partizipation jugendlicher Gewerkschaftsmitglieder in allen Prozessen der Gewerkschaftsjugend in Erfurt, insbesondere bei der Vorbereitung und Durchführung von Projekten, Aktionen und Kampagnen
- Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit
- Mitarbeit in Gremien und Bündnissen
- Antragstellung, Bewirtschaftung und Abrechnung öffentlicher Zuschüsse durch Erstellung der erforderlichen Verwendungsnachweise
- Zusammenarbeit und Anleitung von ehrenamtlichen Teamer_innen


Wir erwarten:
- Studium mit eindeutig pädagogischem Abschluss, möglichst mit Schwerpunkt der
Sozialarbeit/Sozialpädagogik (Universität/FH/BA/MA)
- Erfahrungen in der gewerkschaftlichen Jugendarbeit
- Erfahrungen in der Jugendarbeit oder Jugendverbandsarbeit
- Erfahrungen in der Arbeit gegen Rechtsextremismus
- Engagement und Eigeninitiative
- selbständiges Arbeiten und Teamfähigkeit
- Bereitschaft zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung


Wir bieten:
- eine interessante und vielseitige Tätigkeit
- hohes Maß an Eigenverantwortung
- leistungsgerechte Vergütung nach TVöD


Die Stelle ist für die Dauer von zwei Jahren befristet, eine Verlängerung wird angestrebt.
Bei Interesse an dieser Stelle, senden Sie bitte Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen, möglichst digital, bis spätestens 02.06.2019 an untenstehende Adresse.


Ran e.V. / DGB Jugend Erfurt Tel: 0361 5961461
Gregor Gallner
Schillerstraße 44 Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
99096 Erfurt Web: www.filler.cc

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Aufruf des 1. Mai Jugendbündnis

Unser Arbeits- und Privatleben ist von einer neuen Qualität der Vereinzelung und Verunsicherung geprägt. Die Wirtschaft boomt, doch wir spüren täglich, dass dieser Erfolg zu unseren Lasten und Ungunsten erzielt wurde:

Prekarisierung, befristete Arbeitsverträge und Lohndumping. Es werden immer mehr einseitige „Flexibilität“, ständige Erreichbarkeit und Spezialisierung gefordert. Wer an Stress und Konkurrenz scheitert oder sich „falsch“ und „nicht zukunftsorientiert“ spezialisiert, ist dann angeblich auch noch selbst daran schuld. AfD, NPD und Konsorten greifen diese gesellschaftliche Tendenz der "Selbstverantwortung" auf und setzen ihr die Solidarität der Deutschen: die Volksgemeinschaft entgegen. Damit wird die Ausbeutung der Lohnabhängigen als Zusammenarbeit von Arbeiter*innen und Kapitalist*innen verkauft. Alle, die diesem Bild eines produktiven Gesellschaftsmitglieds nicht entsprechen, werden daher als sogenannte Volksfeinde stigmatisiert. Davon profitieren auf lange Sicht aber nicht einmal die deutschen Lohnabhängigen, sondern bloß ihre Bosse, durch die sie weiterhin ausgebeutet werden.

Wir Jugendverbände stehen in der Tradition der internationalen Arbeiter*innenbewegung und begehen mit dem 1.Mai unseren zentralen Kampftag, an dem wir unsere Forderungen und Visionen für eine offene und solidarische Gesellschaft lautstark und sichtbar kundtun. Unsere Antwort auf den völkischen Wahnsinn ist und bleibt Gleichheit und Solidarität. Wir setzen uns auch weiterhin für die Ausgebeuteten, die Lohnabhängigen, kurz: die Schwächsten der Gesellschaft ein. Nur wer sich mit diesen Zielen solidarisch zeigt, kann der geballten Macht von Kapital und Reaktion hoffnungsvoll entgegentreten.

Wir geben uns Kraft in den Verhandlungen und im Kampf. Für ein gutes Leben, für alle! Heraus zum 1. Mai! – Um 10 Uhr an der Thüringer Staatskanzlei startet die DGB Demo mit dem Jugendblock! Ab 11:30 findet ihr dann die Jugendlounge am Anger. Und wer sich den Nazis entgegenstellen will, kann bei den Kundgebungen des „Nazis Mattsetzen“-Bündnis vorbeischauen.

- DGB Jugend Erfurt - DGB Jugend Thüringen - IG Metall Jugend Erfurt - Falken Erfurt - Landesjugendwerk der AWO - Jusos Thüringen - Jusos Erfurt - Linksjugend´Solid SDS Erfurt - RedRoxx -

 

Aktionen zum 1. Mai 2018 in Erfurt:

09:00 Uhr Kundgebung - Nazis mattsetzen Stauffenbergallee 60
09:00 Uhr Kundgebung - Nazis mattsetzen Bahnhof Südseite (Schillerstraße, Sammelpunkt Nazidemonstration)
10:00 Uhr Demonstration des DGB mit Jugendblock Staatskanzlei - Anger
11:00 Uhr Demonstration - Nazis mattsetzen Im Anschluss an der DGB Demo: Anger - Bahnhof - ........
11:30 Uhr Jungendlounge + Infopoint Anger

Infos an dem Tag erhaltet Ihr auf Twitter https://twitter.com/plaetzef?lang=de , Radio F.R.E.I 96,2 und auf der Jugendlounge.

DGB Jugend: Preissteigerungen des Semestertickets überzogen

Die DGB Jugend Thüringen solidarisiert sich mit der Kritik der Konferenz Thüringer Studierendenschaften an den prozentual überzogenen Preissteigerungen des Semestertickets von bis zu 72 Prozent. Eine solch unverhältnismäßige Erhöhung der Preise ist ein fatales gesellschaftliches Signal an alle jungen Menschen während einer beruflichen Ausbildung, so Elisabeth Fast, Jugendbildungsreferentin der DGB Jugend Thüringen. „Mobilität muss vor allem für junge Menschen bezahlbar sein.“

Oftmals müssten Studierende zwischen Familie, Hochschule und Job pendeln, was für viele ohne das Semesterticket gar nicht machbar sei. Gute Ausbildungsbedingungen für Studierende ebenso wie für Auszubildende seien eine wichtige Investition in die Zukunft. Die DGB Jugend Thüringen fordert seit langem das sogenannte Azubi-Ticket. Ohne das Azubi-Ticket wenden viele Auszubildende einen großen Teil ihrer Ausbildungsvergütung für Fahrten zwischen Ausbildungsbetrieb, Schule und Wohnung auf.

„Es ist nicht tragbar, dass junge Menschen für Mobilität viel Geld aufwenden müssen, das dann zum Leben fehlt. Der ÖPNV muss deshalb zumindest für alle jungen Menschen, die sich in der Phase der schulischen und beruflichen Ausbildung befinden, kostenlos sein.“

Re:Claim The Union – Junge Frauen* in Gewerkschaften
Eine Konferenz der DGB Jugend Hessen-Thüringen
Am 10.März 2018 11-17 Uhr
Im DGB Jugendclub U68/Frankfurt a.M.

Frauen* haben in der Arbeitswelt mit vielen Verschiedenen Herausforderungen zu kämpfen: Das fängt bei ungleicher Bezahlung für Frauen* und Männer* an, geht weiter mit der Vereinbarkeit von Beruf und Care-Arbeit (die auch heute noch sehr oft von Frauen erledigt wird) und hört noch lange nicht auf mit strukturellen und direkten Diskriminierungserfahrungen durch männliche Vorgesetze , Kollegen oder Kunden. Eigentlich alles gute Gründe, um sich zu organisieren, gegen die Missstände aktiv zu werden und für eine tatsächlich gleichberechtigte und faire Arbeitswelt zu kämpfen.
Dennoch sind nur ein Drittel aller Mitglieder in DGB-Gewerkschaften Frauen*. Die Gewerkschaften scheinen also nicht der Ort zu sein, an dem Frauen* ihre Kämpfe ausfechten. Diese Tatsache ist für uns der Grund, im Rahmen einer Konferenz sowohl gesellschafts- als auch selbstkritisch zu diskutieren, woran das liegt und wie wir einen Veränderungsprozess anstoßen können. Unsere tollkühne Behauptung lautet nämlich: Gewerkschaften können, ja müssen sogar sehr wohl ein Ort weiblichen* politischen Engagements sein! Re:Claim The Union ist deshalb der Titel unserer Konferenz: Holen wir uns die Gewerkschaft (zurück)!
Warum zurück? Weil Gewerkschaften sehr wohl in der Vergangenheit eine wichtige Rolle in der politischen Aktivität von Frauen* waren und es auch heute teilweise sind. In einem Eingangsreferat wollen wir uns die Geschichte von weiblichen Arbeitskämpfen vergegenwärtigen und selbstkritisch fragen, warum es heute nicht (so gut) funktioniert.

Anschließend an das Eingangsreferat folgt ein Strang mit drei Workshops:
Der erste Workshop beschäftigt sich mit Geschlechterrollen in der (gewerkschaftlichen) Jugendbildungsarbeit: Auch wenn es nicht explizit um Gender geht – welche Rolle spielt das Geschlecht trotzdem? Und wie können wir in unserer eigenen Bildungsarbeit damit umgehen?
Der zweite Workshop nimmt die Gewerkschaften ins Visier und schaut sich an, wie politische Arbeit im gewerkschaftlichen Kontext „geschlechtlich eingefärbt“ sein kann und wie eine gewisse Struktur politischer Arbeit ausschließend gegenüber Frauen* sein kann.
Der dritte Workshop behandelt eine gesellschaftliche Ebene und nimmt die Beziehung von produktiver (Lohnarbeit) und reproduktiver (Sorgearbeit) Tätigkeit ins Visier, die bei Frauen* zusammenlaufen. Was sind gewerkschaftliche Antworten auf das Problem der Ungleichverteilung von Care Work? Und wie müssen Gewerkschaften sein, um nicht eine männlich* dominierte Arbeitswelt zu reproduzieren, sondern für mehr Geschlechtergerechtigkeit sowohl in der Arbeitswelt, aber dadurch nicht zuletzt auch in der Gesellschaft zu kämpfen?
Anschließend werden die Diskussionen aus den Workshops im Plenum zusammengeführt. Die Konferenz endet um ca. 17 Uhr.

Anmeldungen erwünscht an: jugendbuero-suedhessen[at]dgb.de